Wie kann man Versicherungsaktien richtig bewerten?
In den Versicherungspolicen stehen sich auf der Aktivseite Vermögenswerte oder Kapitalanlagen gegenüber; Forderungen sind dagegen Eigenkapital und versicherungstechnische Rückstellung. Auf der Aktivseite entstehen durch die Bilanzierung nach dem strengen Niederstwertprinzip, also der Bilanzierung von Kapitalanlagen zum niedrigsten Kurs nach Erwerb - erhebliche stille Reserven bei Immobilien, Aktien, Beteiligungen und festverzinslichen Wertpapieren. Eigentlich müssten diese Währungsreserven den Jahresgewinn zugerechnet werden. In Industriebilanzen dagegen werden Anlage - Umlaufvermögen getrennt und anders bewertet. Die Passivseite bereitet Gewinnschätzungsschwierigkeiten, weil die Schadenaufwendungen nicht abgeschätzt werden können. Damit wird es unmöglich die Angemessenheit der Notierung der Rückstellung - beispielsweise für Schäden - zu beurteilen. Im Grunde kann davon ausgegangen werden, dass die Versicherungen lediglich den Gewinn ausweisen, den sie ausweisen wollen. Für sie wäre es kaum ratsam, höher zu versteuernde Gewinne auszuweisen, zudem damit vermutlich auch die Begehrlichkeit von Aktionären und Versicherten geweckt würde. Die gängigste Methode der Bewertung von Versicherung ist die Umsatzbewertung. Die Bruttobeitragseinnahmen werden zur Börsenkapitalisierung (dem addierten Kurse der Aktien) ins Verhältnis gesetzt. Die Beitragseinnahmen sind langfristig vorhergt Paul stehen enge Korrelation zum ausgewiesenen Jahresüberschuss anhand einer für jedes Unternehmen verschieden Umsatzrendite lässt sich so das Gewinnspotenzial abschätzen. Die individuelle Umsatzrendite sagt etwas aus über die Qualität des Unternehmens und seiner riesigen. Wohl keiner anderen Branchen ist nach Meinung der Analysten so leicht, 100 Steigerungen durch Zeichnung und profitable Geschäft zu erzielen, wie in der Versicherungswirtschaft. Vor allem in der Lebensversicherung sind die Prämieneinnahmen kein guter Maßstab für das Geschäftsvolumen, da in ihnen ein hoher Sparanteil steigt. Er sind die versicherungstechnischen Rückstellungen geeignet. Zum Umsatz hinzugerechnet werden müssten auch die Erträge aus Kapitalanlagen. Die Beiträge werden bis zum Schadensfall Rendite bringt angelegt und tragen so zur Verbesserung des Ergebnisses bei. Vor allem ausländische Instituten blenden gerne den so genannten Netz erst seit Version an (N. A. V.). Im Prinzip ist der Endausbau die Summe von Eigenkapital und stillen Reserven. Allerdings unterscheiden sich die einzelnen Analysen je nach Schätzung der stillen Reserven: Sie einschätzen lediglich die stillen Reserven für die Kapitalanlagen, die anderen auch für die Rückstellungen (Schwankung -, Schaden - und sonstige Rückstellungen) inklusive Steuern bei der Realisierung. Die Schätzung keine Kränze schaden - Unfallgeschäft sowie die Lebensversicherung durchgeführt werden. Dabei wird bei der Lebensversicherung das Problem der Zurechnung der stillen Reserven zu den Aktionären oder den Versicherten berücksichtigt. Der Vorteil des N. A. V. ist, dass die Einbeziehung der stillen Reserven durch die meist leichte Realisierbarkeit gerechtfertigt ist. Doch gerade bei der Berechnung der stillen Reserven stachen die Analysten nur ein wenig in Bilanz neben herum. Die Zusammensetzung der Immobilie ist unbekannt, vor allem aber kann der Wert des Aktiengesetzes nicht genau geschätzt werden. Man versucht, in dessen Wert aus den Dividendeneinnahmen zu erschließen. Dazu müssen erst die Zinseinnahmen aus dem Bilanzposten durch Schätzung herausgerechnet werden. Anschließend wird eine Dividendenrendite angenommen. Doch die Möglichkeiten der Dividendenpolitik, Spezialfonds neuer Finanzinstrumente stellen diese schätzt Methode zunehmend infrage. Das andere Problem des N. AVO ist, dass er zwar den Wert bei Liquidation des Unternehmens eingibt, aber keine Aussage über den künftigen Ertrag des Unternehmens macht. Dieser bestimmt aber die Kurse. Für Lebensversicherungen hat das Konzept nur einen begrenzten Wert: Sie können nur nach dem Jahresüberschuss bewertet werden und werden traditionell höher bewertet als Sachversicherungen.
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