Reisegepäckversicherung: Folgende Ausschüsse sind zu beachten
Damit man von der Versicherung eine Rückerstattung erhält, muss sich das Gepäck in einem fest verschlossen, durch Verschluss gesicherten Kofferraum befinden. Ein von außen ohne Gewalteinwirkung zu öffnendes Dach reicht nicht aus. Das Abstellen auf einem bewachten Parkplatz oder in einem Parkhaus gilt nicht als Beaufsichtigung. Doch selbst diese Klauseln werden von einigen Gerichten noch restriktiver ausgelegt. Grundsätzlich ausgeschlossen ist die Deckung für Geld, Schecks oder Fahrkarten sowie Land -, Luft - und Wasserfahrzeuge. Fahrräder und Schlauchboote sind dagegen versichert. Die Versicherung zahlt nicht, wenn Sachen liegen -, stehen - immerhin gelassen werden sowie bei Krieg oder Beschlagnahme. Wenn die Versicherung den Schaden akzeptiert, hat der Gesetzgeber einen Schadenersatz der abhandengekommenen oder zerstörten Sachen in Höhe des Neuwertes im Heimatland mit einem Abschlag für Alter und Abnutzung bestimmt. Bei beschädigten Sachen trägt sie die Kosten für die Reparatur. Eine beliebte Versichertenfalle ist allerdings die vorgedruckte Versicherungssumme. Die Pauschalen betragen bei den meisten der 1500 € pro Person und 3052 € für Familien. Doch damit ist der Versicherte oft unterversichert, sodass die Versicherungen beim Schaden nur anteilig zahlen. In den Versicherungsschein sollten alle mitreisenden Familienangehörige namentlich eingetragen sein. Wer eine Reisegepäckversicherung abschließen möchte, sollte eine Jahres-Police wählen, da damit alle beruflichen und privaten Reisen abgedeckt sind. Mitversichert sein sollte den Ehepartner, auch wenn er allein unterwegs ist. Bei den guten Policen gilt sogar Versicherungsschutz am Wohnort (Domizilschutz): Dann deckt die Versicherung auch Diebstähle von persönlichen Dingen aus Kraftfahrzeugen am Wohnort ab. Die Auto-Teilkaskoversicherung zahlen dabei nur bei fest eingebauten Sachen oder Autozubehör. Erweiterter Domizilschutz gilt für Gänge, Fahrten und damit verbundene Aufenthalte am Wohnort. Die Deckung für die Fristüberschreitung versicherten Schäden durch eine Verzögerung bei der Auslieferung von Reisegepäck. Das Versicherungspaket sollte höchstens 20 bis 22 € oder fünf Euro Versicherungssumme pro Jahr kosten. Kurzverträge über z. B. 20 Tage decken beispielsweise 2000 € Versicherungssumme- klassische Reiseversicherung kosten gut 30 €. In jedem Fall musste das Kleingedruckte gründlich studiert werden, um im Schadenfall keinen Ausschuss zu riskieren. Im Schadenfall sollte der Versicherte bei Verlust oder Beschädigung des Gepäcks im Motel, in Bus, Bahn oder Flugzeug den Schaden sofort den jeweiligen Unternehmen melden. Diebstahl oder Raub muss der Polizei gemeldet werden, zusammen mit einer detaillierten Liste aller entwendeten Sachen. Die einfache Bezeichnung Foto-Ausrüstung kann schon zu Streitigkeiten über deren Wert führen. Probleme können die Versicherten auch bekommen, wenn die Polizei den Schaden nur widerwillig und schlampig aufnimmt oder der Bestohlene auf den nächsten Tag zu Schadensufnahme vertröstet werden: Wer dann erkrankt weiterreisen muss, hat dann bei der Versicherung oft verloren. Außerdem müssen die verloren gegangenen Sachen Stück für Stück gemeldet werden. Auf jeden Fall sollten Versicherte sich all diese Meldung bestätigen lassen. Auf der Schadenanzeige der Versicherungen wird auch gefragt, ob der Versicherte schon früher einmal Schäden am Reisegepäck gemeldet. Ein Verschweigen früherer Schadensmeldungen bringt den Versicherten meist um den Schutz.
Die Reisegepäckversicherung gilt übrigens nicht verdienen, die im Zelte der Wohnwagen aufbewahrt werden. Hier muss ein Zusatzschutz (kennt den Klaus) abgeschlossen werden. Dauert Kämpfer sollten eine eigene Camping - Policen abschließen, die neben Wohnwageninventar auf Vorzeit und Gegenstände des persönlichen Bedarfs schützt. Dies geschieht am besten über die Hausratversicherung. Premiers allerdings hoch: 500 auf Versicherungs Summenkosten für den Wohnwagen fünf Euro, für das Zelt und 25 €. Kassettenrekorder oder Fernseher kosten mehr als 15 € extra.
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