Fondgebundene Lebensversicherungen

Die fondsgebundene Lebensversicherung ist eine kapitalbildende Lebensversicherung auf Basis eines Investmentfonds. Bei der fondsgebundenen Lebensversicherung handelt es sich um eine gemischte Lebensversicherung, die teilweise oder ganz auf Basisanteil des Sondervermögens eines Investmentfonds bezogen wird. Während jedoch bei einer Kapitallebensversicherung der Sparanteil zu rund 80% in sichere Geldanlagen investiert wird, werden die Sparanteile der fondsgebundenen Lebensversicherungen in Aktien, festverzinslichen Wertpapieren oder Immobilien angelegt. Die riesige Partie für den Todesfall ist der Kostenanteil für Verwaltung und Provision-ansonsten sind alle fondsgebundenen Lebensversicherung und klassischen Lebensversicherungen annähernd gleich. Im Gegensatz zur Kapitallebensversicherung garantiert die fondsgebundene Lebensversicherung nicht ausufernde Wertsteigerungen. Dabei entscheidet der Anleger selbst, wie risikoreich sein Geld angelegt werden soll. Diese Wahl hängt vom jeweiligen Versicherungspartner und von Frauentyp ab. Bei Aktienfonds sind die Gewinnchancen am größten. Damit ist jedoch auch eine größere Gefahr von Verlusten verbunden. Die Alternative sind dann Fonds. Hier sind die Aufschläge nicht zu hoch, die Gewinnaussichten jedoch entsprechend niedriger. Bei Immobilienfonds sind auch die Verlustausschläge gering. Die Laufzeit der Verträge beträgt üblicherweise 12 Jahre. Nach Ablauf dieser zwölfjährigen Mindestlaufzeit sind die Zinserträge grundsätzlich steuerfrei. Eine Kündigung während der Versicherungsdauer ist möglich, aber nicht sinnvoll. Denn im Falle einer frühzeitigen Kündigung erhält der Anleger wohl nur den Wiederkaufswert. Der ist in den ersten Jahren geringer als die Summe der eingezahlten Beiträge. Die Alternative zur Kündigung wäre deshalb eine beitragsfreie Weiterführung des Vertrags. Wird die Versicherungssumme zum Zeitpunkt fällig, ist es günstiger, sich anstelle des Geldbetrags die Papiere aushändigen zu lassen. Die Vorteile können dann später zu einem günstigeren Zeitpunkt wieder verkauft werden. Beiträge zu den Fonds-Lebensversicherungen zählen nicht zu den steuerbegünstigten Vorsorgeaufwendungen. Ansonsten geltende Besteuerungsgrundsätze und Lieferverträge, die auf ausführbare Lebensversicherungen anzuwenden sind. Risikolebensversicherungen werden von den Vertretern der Gesellschaften nicht sehr gern angeboten. Der Grund: Sie bringen nicht die guten Provisionen. Für viele Kunden jedoch sind sie dringend notwendig. Und auch in der Altersvorsorge spielen sie eine wichtige Rolle. Obwohl sie nicht unmittelbar zum Verbindungsaufbau beitragen. Im Gegenteil: Wer jahrelang Prämien für eine Risikolebensversicherung zahlt, bekommt im Gegensatz zur Kapitallebensversicherung am Ende der Laufzeit keinen Cent ausbezahlt. Dafür sind die Policen entsprechend billiger zu handhaben. Für ein Vertrag über eine Risikolebensversicherung abschließt, füllt damit aber dennoch Versorgungslücken. Und zwar für seine Hinterbliebenen. Das gilt für Berufsanfänger, die bereits eine Familie sorgen, mussten genauso wie für Alleinerziehende, die Kinder und kein Geld haben, um Rücklagen oder eine Altersversorgung aufzubauen und dennoch ihre Kinder gut versorgt wissen wollen. Auch Selbstständige, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, tun mit einer Risikolebensversicherung viel für ihre Angehörigen. Da wäre zunächst war der Familienschutz zu nennen: Wenn das Haupteinkommen auswählt, müssen Lebenspartner und Kinder solange abgesichert werden, bis sie neben der gesetzlichen Hinterbliebenenrente selbst ein angemessenes Einkommen verdienen können. Dabei gilt für die Ermittlung der Versicherungssumme und der Rentenleistung, die im Todesfall des Versicherten ausbezahlt wird: Sind noch kleine Kinder zu versorgen, bekommen sie das Fünffache, bei älteren Kindern in der Familie oder zur Versorgung der Ehefrau das drei - bis vierfache des Brutto-Jahreseinkommens. Das Risiko bestimmt die Prämien. Die Jahresprämie für eine Risikolebensversicherung hängt von der Höhe der Versicherungssumme und von der Laufzeit des Vertrags ab. Entscheidend ist darüber hinaus das Eintrittsalter des Versicherten. Aus gutem Grund: je älter der Versicherungsnehmer ist, desto höher ist auch das Todesfallrisiko. Wegen ihrer statistisch gesehen in geringeren Lebenserwartung zahlen Männer mehr als Frauen. Im Antrag fragt Gesellschaft nach dem Gesundheitszustand des Kunden. Bei Versicherungssummen ab 125.000 € oder einem Eintrittsalter ab 50 Jahren verlangen die meisten Versicherer auch noch eine ärztliche Untersuchung. Allerdings sind auch diejenigen Kunden, die kein ärztliches Attest vorlegen müssen, dazu verpflichtet, im Antrag wahrheitsgemäß Angaben über den Gesundheitszustand zu machen. Nach dem Todesfall gibt es kein Geld, wenn Todesursache auf eine nicht angegebene Vorerkrankung zurückzuführen ist.


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