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Vermögen im Alter: Leibrente und amerikanische Variante

Nicht nur der Verkauf einer Immobilie gegen einen einmaligen Betrag macht aus ihrem Haus wieder Kapital. Auch eine Veräußerung auf Rentenbasis innerhalb oder außerhalb der Familie kommt in Betracht. Damit kann Eigenheimbesitzer das Kapital, was bisher in der Immobilie steckte, unmittelbar in eine lebenslange Zusatzrente verwandeln. Allerdings muss er sich dann ein neues Zuhause suchen. Die Höhe der monatlichen oder jährlichen Zahlung, die der Käufer leisten muss, sollte sich am Marktwert der Immobilie orientieren und daran, wie lange die Verkäufer wahrscheinlich noch leben. Gerade Letzteres ist wichtig. Denn: je kürzer dieser Zeitraum ist, umso höher muss die Rente ausfallen und natürlich umgekehrt. Doch wie alt wird der Verkäufer? Die Antwort auf eine solche Frage ist schwer. Auskunft über die durchschnittliche Lebenserwartung gibt z. B. die Sterbetafel des Statistischen Bundesamtes. Der Nachteil: Sterbetafeln sagen nur etwas über die durchschnittliche Lebenserwartung. Sie können also nur ein Hinweis auf zu kalkulierende Zeiträume geben. Wird ein Verkäufer deutlich älter, als beim Verkauf kalkuliert, geht es für den Käufer daher nicht auf. Stirbt der Eigentümer früher als erwartet, hat der Käufer das Haus oder die Eigentumswohnung preiswert erworben. Eine weitere Möglichkeit, die eigene Immobilie zum Zwecke der zusätzlichen Altersversorgung zu nutzen, stammt aus den USA. Dort wurde bereits vor Jahren das Prinzip der umgekehrten Hypothek entwickelt. Es basiert auf dem einfachen Prinzip, dass Menschen sich so, wie sie im Lauf ihres Lebens im eigenen Haus oder zur eigenen Wohnung gekommen sind, sich auch wieder von dem einen oder anderen trennen können: per Hypothek. Im Alter jedoch kehren sich die Zahlungsströme um. Wer nach jahrelangem Warten für einen Baukredit bezahlt hat, erhält jetzt über einen langen Zeitraum Geld aus dem Verkauf des Hauses. In den USA und in Kanada sind diese umgekehrten. inzwischen marktgängige und staatlich überwachte Produkte. Sie werden von Banken, Bausparkassen und Hypothekenbanken angeboten. Wer dort die sogenannte „mortgage“ eingehen will, muss mindestens 62 Jahre alt sein; Gesundheitszustand und Einkommensverhältnisse sind unerheblich. Auch die Immobilie muss nicht schuldenfrei sein. Die Hypothek bemisst sich am Marktwertimmobilie abzüglich Schulden. Der Kunde kann zwischen einem Einmalbetrag oder einer lebenslangen monatlichen Rente wählen.Der Benutzer einer solchen Hypothek muss nicht aus seinem Haus ausziehen. Für den Rest seines Lebens bleibt er in den eigenen vier Wänden wohnen und ist damit für die Werterhaltung der Immobilie verantwortlich. Gibt der Besitzer seine junge Immobilie jedoch zurück das gewährte Darlehen in einem der zur betreffenden Zeit anstehenden Höhe zurückgezahlt werden. Die Darlehensschuld kann dabei bar oder durch den Verkauf der Immobilie ausgeglichen werden. Übersteigt beim Verkauf der Erlös den Schuldbetrag, fließt der Überschuss dem Darlehensnehmer oder seinen Erben zu. Ob das Modell in Deutschland Zukunft hat, steht noch in den Sternen. Bemühungen, die umgekehrte Hypothek hierzulande einzuführen, hat es bereits gegeben. Bis zum heutigen Tag sind deutsche Varianten des US-Vorbilds jedoch nicht über Versuchsphasen hinausgekommen.

Absicherung des Todesfalls bei fondsgebundenen Lebensversicherungen

Die Kosten für die Sicherung des Todesfalls den Appell von der Sterbenswahrscheinlichkeit der versicherten Person. Diese hängt zum Beispiel vom Alter ab oder davon, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt, einen Raucher oder ein Nichtraucher. Die Versicherungsgesellschaften benutzen hierzu die sogenannte Sterbetafeln welche die Sterbenswahrscheinlichkeit messen und die Grundlage für die Berechnung der Risikoabsicherungs-Kosten bilden. Außerdem sind die Risikokosten abhängig vom Todesfallschutz. Da die meisten fondsgebundenen Lebensversicherungen abgeschlossen werden, damit ein bestehendes Risiko versichert wird, sollten Anleger unbedingt darauf achten, dass genügend Todesfallschutz vereinbart wird. Hat ein Anleger zum Beispiel eine Versicherung über 50.000 € mit 60% Todesfallschutz abgeschlossen, landen in den Händen der Hinterbliebenen beim Todesfall lediglich 30.000 € oder den Wert des angesparten Kapitals, wenn dieser höher ist. 30.000 € sind aber nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Steinen und werden sicherlich nicht ausreichend sein für die Absicherung einer Familie im Todesfall des Haupternährers. Die Administration-und Verwaltungskosten einer von Police sind von Gesellschaft zu Gesellschaft und von der Tarif zu Tarif unterschiedlich und in ihrer Gesamtheit meistens sehr schwer herauszubekommen. Deshalb lohnt sich das genau nachfragen. Worauf sollte man nun bei fondsgebundenen Lebensversicherungen achten? Sicherlich darauf, dass die Risikoabsicherung ausreichend hoch ist, wenn man Risikoschutz benötigt. Ferner sollte man hinterfragen, welche Fonds zur Verfügung stehen, wie hoch die Kosten sind, welcher Zusatz - Service geboten wird und wie flexibel der Tarif den persönlichen Wünschen angepasst wird. Ferner ist die Frage wichtig, wer die Vermögensverwaltung des Sparanteils verwaltet und ob überhaupt eine Variante angeboten wird. Außerdem sollte man hinterfragen, wie das Ergebnis der Vermögensverwaltung bisher gewesen ist. Von rund 96 Millionen Lebensversicherungsverträgen in Deutschland sind nur ein kleiner Teil fondsgebundenen Lebensversicherungen. Wegen der neuen Steuerregelung von Policen seit Anfang 2005 wurden noch zum Ende des Jahres 2004 besonders Lebensversicherungen abgeschlossen. Verträge die bis zum aller 31.12. 2004 abgeschlossen wurden waren unter den folgenden Bedingungen steuerfrei: mindestens 12 Jahren Laufzeit, Beitragszahlung nur mindestens fünf Jahre, mindestens 60% Todesfallschutz nach dem dritten Versicherungsjahr und keine wesentliche Änderung in den letzten 12 Jahren. Basis hierfür war das Alterseinkünftegesetz. Die bisher unterschiedliche Besteuerung von Einkünften im Alter sollte vereinheitlicht und auf einer Lage der Besteuerung umgestellt werden deshalb wurde das Steuerprivileg für Lebensversicherungen gekippt. Aus diesem Grund sind Lebensversicherung seit dem Jahresbeginn 2005 nicht mehr steuerfrei. Die Steuern fallen an für die Differenz zwischen dem ein Zahlbetrag und dem, was die Versicherungsgesellschaft wieder ausbezahlt. Gemessen wird jeweils mit dem persönlichen Steuersatz zum Zeitpunkt der Auszahlung. Je länger die Laufzeit, desto größere Steuervorteil: Bei mehr als zwölfjähriger Laufzeit und Alter des Versicherungsnehmers niemals von 60 Jahren werden nur 50% des Mehrerlöses besteuert. Mittlerweile können auch Einmalbeträge angelegt werden, was für Anleger einen ziemlichen Flexibilitätsgewinn darstellt. Wenn nun der Versicherungsnehmer stirbt werden die Versicherungssummen aus einer Lebensversicherung auf jeden Fall steuerfrei ausbezahlt, auch wenn der Versicherungsfall vor Ablauf von 12 Jahren eintritt.

Fondsgebundene Lebensversicherungen

Bei fondsgebundenen Lebensversicherungen handelt es sich um eine Kombination von Sparplan und Risikolebensversicherung. Die Prämien, die dabei gezahlt werden, lassen sich in drei unterschiedliche Bereiche aufteilen: Bei einem werden die  Absicherungskosten fällig, also das Einrichten der Versicherungskosten. Dann entstehen Kosten für Vertragsabschluss, Administration und Verwaltung und als drittes schließlich der eigentliche Sparanteil. Bei den meisten fondsgebundenen Lebensversicherungen, die den Deutschen angeboten werden, ist der Sparanteil in so genannte Publikumsfonds investiert. Je nach Gesellschaft und Tarif stehen den Lebensversicherern unterschiedliche Investmentfonds verschiedener Fondsgesellschaften zur Verfügung. Die klassischen Kapitallebensversicherungen liegen ihren Deckungsstock, also das Sparvermögen, hauptsächlich in festverzinsliche Wertpapiere (direkt oder über Spezialfonds) und relativ kleinen Teilen auch Immobilien, Beteiligung, Hypotheken, Aktien und Alternativeninvestment an. Aufgrund dieser konservativen Anlage können Kapitallebensversicherungen nur ein Garantie von 2,25% geben und dies auch erst seit dem 1.1.2007. Man wird mit Kapitallebensversicherung also nicht gerade reich, da sind Geldscheine selbst auf einem Sparbuch besser angelegt. Hinzukommt auch noch, dass die Garantiezeit sich nicht auf die vom Versicherten geleisteten Prämienzahlung bezieht, sondern nur auf einen Teil, nämlich den der tatsächlich in den Sparanteil fließt! Die Rendite fällt damit also noch niedriger aus. Dagegen wird das Anlagevermögen der formgebundenen Lebensversicherung meistens nicht so konservativ angelegt. Der Versicherungsnehmer ist mit Fondspolicen direkt an der Entwicklung seines Sparanteils beteiligt, und dieser kann sich positiv, über gewisse Zeit aber auch negativ entwickeln. Das heißt das Anlagerisiko bei fondsgebundenen Lebensversicherungen trägt der Versicherungsnehmer. Nachteile wie bei Investmentsparpläne und die Ablaufproblematik treten ebenso auf. Grundsätzlich empfiehlt es sich bei einer vom Policen drei bis fünf Jahre pufferzeiten ab Laufzeit einzukalkulieren, damit die Vorurteile nicht in einer Baisse zu Tiefstpreisen verkauft werden müssen. Ferner bieten einige Versicherer an, die Anteile nach Ablauf der Versicherungsdauer nach fünf Jahren kostenlos verwahren, oder die Anteile auszuhändigen. Damit kann genau das vorangenannte, nämlich der Verkauf der Vorteile zu Niedrigstpreisen, vermieden werden. Formgebundenen Lebensversicherungen werden häufig abgeschlossen, um eine höhere Rendite als mit einer herkömmlichen Lebensversicherung zu erzielen, wobei allerdings auch das Anlagerisiko höher ist. Geldmarktsfonds und offene Immobilienfonds dienen nicht  ausschließlich als Anlage im Rahmen einer formgebundenen Lebensversicherung, denn hier ist das Verhältnis Kosten/ zusätzliche Erträge ungünstig. Solche konservativen Fonds innerhalb von Fondspolicen eignen sich aber als Geld - Parkplätze, als Switch-Möglichkeiten eines Aktien-Fonds oder als Sicherung kurz vor Ablauf des Versicherungsvertrages. Inzwischen bieten auch viele ausländische Gesellschaften fondsgebundene Lebensversicherungen an. Durch die europäische Harmonisierung bei Lebensversicherungen aus EU-Ländern werden Fonds steuerlich den deutschen Lebensversicherungen gleichgestellt. Luxemburgische und liechtensteinischen Lebensversicherungsgesellschaften werden zusätzlich mit einigen speziellen Vorteil, zum Beispiel dem besonders flexiblen Anlagerichtlinien. Dass keine Meldung an das Erbschaftsteuer-Finanzamt erfolgt, wenn die Versicherung an den Begünstigten ausgezahlt wird, dass es keine Kontrollmitteilungen deutsche Finanzbehörden gibt, und die Auskunftspflichten über deutschen Behörden auf wenige Ausnahmen beschränkt sind. Ferner bieten ausländische Lebensversicherungen einen besseren Pfändungsschutz, während deutsche Lebensversicherung leicht gepfändet werden können. Einige formgebundenen Lebensversicherungen werden nicht als jährliche Lebensversicherung angeboten, sondern als ein sehr flexibles Anlageinstrument für wohlhabende Privatanleger. Durch die individuelle Anpassung der Bedingungen an die Bedürfnisse dieser Klientel können zum Teil komplizierte steuerliche, erbrechtliche und andere Probleme gelöst werden. Man spricht auch von Bank-Assurance-Geschäften.

Fondgebundene Lebensversicherungen

Die fondsgebundene Lebensversicherung ist eine kapitalbildende Lebensversicherung auf Basis eines Investmentfonds. Bei der fondsgebundenen Lebensversicherung handelt es sich um eine gemischte Lebensversicherung, die teilweise oder ganz auf Basisanteil des Sondervermögens eines Investmentfonds bezogen wird. Während jedoch bei einer Kapitallebensversicherung der Sparanteil zu rund 80% in sichere Geldanlagen investiert wird, werden die Sparanteile der fondsgebundenen Lebensversicherungen in Aktien, festverzinslichen Wertpapieren oder Immobilien angelegt. Die riesige Partie für den Todesfall ist der Kostenanteil für Verwaltung und Provision-ansonsten sind alle fondsgebundenen Lebensversicherung und klassischen Lebensversicherungen annähernd gleich. Im Gegensatz zur Kapitallebensversicherung garantiert die fondsgebundene Lebensversicherung nicht ausufernde Wertsteigerungen. Dabei entscheidet der Anleger selbst, wie risikoreich sein Geld angelegt werden soll. Diese Wahl hängt vom jeweiligen Versicherungspartner und von Frauentyp ab. Bei Aktienfonds sind die Gewinnchancen am größten. Damit ist jedoch auch eine größere Gefahr von Verlusten verbunden. Die Alternative sind dann Fonds. Hier sind die Aufschläge nicht zu hoch, die Gewinnaussichten jedoch entsprechend niedriger. Bei Immobilienfonds sind auch die Verlustausschläge gering. Die Laufzeit der Verträge beträgt üblicherweise 12 Jahre. Nach Ablauf dieser zwölfjährigen Mindestlaufzeit sind die Zinserträge grundsätzlich steuerfrei. Eine Kündigung während der Versicherungsdauer ist möglich, aber nicht sinnvoll. Denn im Falle einer frühzeitigen Kündigung erhält der Anleger wohl nur den Wiederkaufswert. Der ist in den ersten Jahren geringer als die Summe der eingezahlten Beiträge. Die Alternative zur Kündigung wäre deshalb eine beitragsfreie Weiterführung des Vertrags. Wird die Versicherungssumme zum Zeitpunkt fällig, ist es günstiger, sich anstelle des Geldbetrags die Papiere aushändigen zu lassen. Die Vorteile können dann später zu einem günstigeren Zeitpunkt wieder verkauft werden. Beiträge zu den Fonds-Lebensversicherungen zählen nicht zu den steuerbegünstigten Vorsorgeaufwendungen. Ansonsten geltende Besteuerungsgrundsätze und Lieferverträge, die auf ausführbare Lebensversicherungen anzuwenden sind. Risikolebensversicherungen werden von den Vertretern der Gesellschaften nicht sehr gern angeboten. Der Grund: Sie bringen nicht die guten Provisionen. Für viele Kunden jedoch sind sie dringend notwendig. Und auch in der Altersvorsorge spielen sie eine wichtige Rolle. Obwohl sie nicht unmittelbar zum Verbindungsaufbau beitragen. Im Gegenteil: Wer jahrelang Prämien für eine Risikolebensversicherung zahlt, bekommt im Gegensatz zur Kapitallebensversicherung am Ende der Laufzeit keinen Cent ausbezahlt. Dafür sind die Policen entsprechend billiger zu handhaben. Für ein Vertrag über eine Risikolebensversicherung abschließt, füllt damit aber dennoch Versorgungslücken. Und zwar für seine Hinterbliebenen. Das gilt für Berufsanfänger, die bereits eine Familie sorgen, mussten genauso wie für Alleinerziehende, die Kinder und kein Geld haben, um Rücklagen oder eine Altersversorgung aufzubauen und dennoch ihre Kinder gut versorgt wissen wollen. Auch Selbstständige, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, tun mit einer Risikolebensversicherung viel für ihre Angehörigen. Da wäre zunächst war der Familienschutz zu nennen: Wenn das Haupteinkommen auswählt, müssen Lebenspartner und Kinder solange abgesichert werden, bis sie neben der gesetzlichen Hinterbliebenenrente selbst ein angemessenes Einkommen verdienen können. Dabei gilt für die Ermittlung der Versicherungssumme und der Rentenleistung, die im Todesfall des Versicherten ausbezahlt wird: Sind noch kleine Kinder zu versorgen, bekommen sie das Fünffache, bei älteren Kindern in der Familie oder zur Versorgung der Ehefrau das drei - bis vierfache des Brutto-Jahreseinkommens. Das Risiko bestimmt die Prämien. Die Jahresprämie für eine Risikolebensversicherung hängt von der Höhe der Versicherungssumme und von der Laufzeit des Vertrags ab. Entscheidend ist darüber hinaus das Eintrittsalter des Versicherten. Aus gutem Grund: je älter der Versicherungsnehmer ist, desto höher ist auch das Todesfallrisiko. Wegen ihrer statistisch gesehen in geringeren Lebenserwartung zahlen Männer mehr als Frauen. Im Antrag fragt Gesellschaft nach dem Gesundheitszustand des Kunden. Bei Versicherungssummen ab 125.000 € oder einem Eintrittsalter ab 50 Jahren verlangen die meisten Versicherer auch noch eine ärztliche Untersuchung. Allerdings sind auch diejenigen Kunden, die kein ärztliches Attest vorlegen müssen, dazu verpflichtet, im Antrag wahrheitsgemäß Angaben über den Gesundheitszustand zu machen. Nach dem Todesfall gibt es kein Geld, wenn Todesursache auf eine nicht angegebene Vorerkrankung zurückzuführen ist.

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