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Wenn Fondsanteile gekauft werden, zahlt man neben dem Anlagebetrag auch die Einstiegskosten, im sogenannten Ausgabeaufschlag. Dieser wird bei jeder Einzahlung fällig, egal ob es sich um eine Einmalanlage oder um einen Sparplan handelt. Investmentfonds bieten allerdings den Vorteil, dass im Regelfall die Abschlussgebühren der einzelnen Einzahlung anfallen, und nicht, wie bei Lebensversicherung, die gesamten Anschlusskosten für die Laufzeit am Anfang belastet werden. Im Versicherungsbereich spricht man hier sogenannten Vorabprovisionierung.
Nur vereinzelte Fondsgesellschaften nutzen bei Fondsplänen die Möglichkeit der Kosten Vorausbelastung, um dem Vertrieb einen Anreiz zu geben, auch Investmentsparpläne abzuschließen. Paragraf 125 des Investmentgesetzes erlaubt es in Deutschland angelegten Fonds, dass bei Sparplänen von allen Sparplanraten des ersten Jahres von der Fondsgesellschaft bis maximal 1/3 ihrer Rate als Kosten belastet werden. Nach dem ersten Jahr dürfen die Anschlusskosten nur gleichmäßig verteilt auf ihre Sparplanrate belastet werden, was Günstiges ist für die Anleger. Allerdings gilt diese Einschränkung bislang nicht ausländischer Investmentanteile. Der maximale Ausgabeaufschlag wird von der jeweiligen Fondsgesellschaft festgelegt und muss in den Vertragsbedingungen sowie im ausführlichen und vereinfachten Verkaufsprospekt erwähnt sein. Er besteht in der Regel bei Aktienfonds zwischen drei bis 6%, bei Rentenfonds zwischen zwei bis 4%, bei offenen Immobilienfonds fünf bis 5,5%, bei Geldmarktfonds null bis 1%, bei AS-Fonds zwei bis 5%. Aus dem Ausgabeaufschlag wird zum einen der Vertrieb bezahlt. Je nachdem, wie wichtig der Vertriebspartner für die Fondgesellschaft ist, erhält er inzwischen 70% und 100% des Ausgabeaufschlag als Provision. Der Rest wird für die Depoteinrichtung und die mit dem Anteilskauf verbundenen administrativen Kosten verwendet. Korrekterweise wird der Ausgabeaufschlag als Prozentsatz angegeben, der auf die Nettoanlagesumme, also dem tatsächlich angelegten Betrag, aufgeschlagen wird - daher das Wort „Ausgabeaufschlag“, da es sich schöner anhört, den Ausgabeaufschlag als Prozentsatz von der Bruttoanlagesumme, also den gesamten vom Anleger überwiesenen Betrag inklusive Ausgabeaufschlag, an. 5% Ausgabeaufschlag auf die brutto Summe sind 5,25% auf die Nettosumme. Lesen Sie sich gegebenenfalls genau den Praxiskostenverkaufsprospekt durch. Meist wird hier anhand eines Rechenbeispiels erklärt, wieder Ausgabeaufschlag berechnet wird. Es gibt jedoch auch Variationsmöglichkeiten zum Ausgabeaufschlag. Fondsgesellschaften verlangen zum Beispiel ein Ausgabeaufschlag, der mit dem Anlagebetrag verrechnet wird. Ein Millionär zeitweise prozentual weniger als ein Anleger mit 1000 €. Wieder andere Fondsgesellschaften reduziert in Ausgabeaufschlag bei Sparplänen jeweils einer bestimmten Anlagedauer. Der Ausgabeaufschlag ist jeweils im Ausgabepreis enthalten, in denen der Kunde beim Verkauf von Fondsanteilen zum Zeitpunkt den Rücknahmepreis, indem man beim Verkauf der Vorteile erhält, spielt den Nettowert wieder. Die Differenz zwischen den beiden Preisen ist der Ausgabeaufschlag. Die genauen Rücknahmepreise von Investmentfonds werden in vielen Tageszeitungen und Magazin veröffentlicht. Die meisten Fondsgesellschaften publizieren ihre Preise auch im Internet. Wenn hiervon nichts in der Zeitung zu finden ist, sollte man bei der Fondsgesellschaft direkt nachfragen, in welcher Zeitung sie ihre Preise veröffentlicht - schließlich ist dazu verpflichtet. Inzwischen ist es durchaus üblich, über den Ausgabeaufschlag zu verhandeln und ihre Bank oder ihr unabhängiger Berater wird ihn vermutlich bei großen Anlagensummen entgegenkommen. Es lohnt sich, einfach mal zu fragen. Meistens fängt man in diesem Geschäft allerdings erstmals bei 25.000 oder 50.000 Euro an, von einer größeren Summe zusprechen
Inzwischen bieten viele Web-Seiten einen umfassenden Service und die Anteilsdevisenkurse werden entsprechend eingespielt. Neben der Möglichkeit, Musterdepots einzurichten, können sich hier die neuesten Wirtschaftsnachrichten und Analystenkommentare lesen oder aktuelle Kursgrafiken und Chats abrufen. Der Börsenhandel von Fondsanteilen ist nicht neu. Exchange Trade Fonds gibt es seit 2000 in Europa. Sie werden ohne Ausgabeaufschlag an der Börse gehandelt. Es ist denkbar das auf dem Börsenhandel konventioneller Art der Anteil von Fondsanteilen fast unbemerkt für Privatanleger verläuft- abgesehen von ein paar gut informierten Händlern. Immerhin begann die Börse Hamburg/Hannover bereits 2002, Fondsanteile zu handeln. Die Vorteile des Börsenhandel von Investmentfonds sind für Privatanleger auf den ersten Blick interessant: zum einen fallen die Mindesteinlagen weg, da an der Börse auch ein einziger Fondsanteil gekauft werden kann. Außerdem lässt sich mit Limits und stop losses ausarbeiten, was beim Kauf über die Fondsgesellschaft nicht möglich ist. Darüberhinaus wird über die Börse die Order sofort ausgeführt, bei laufender Kursfeststellung inzwischen 24 h; auch vorbörslicher Handel ist damit möglich. Während es bei einigen Fondsgesellschaften mehrere Tage dauern kann, bis der Verkaufserlös auf dem Kundenkonto gut geschrieben ist, sind es an deutschen Börsen zwei Valutatage. Die Fondsbörsen haben sich auch als funktionierender Handelsplatz in schwierigen Situationen bewährt, beispielsweise im Zusammenhang mit der Schließung einiger offener Immobilienfonds zu Ende 2005. Hier stellen die Behörden die einzige Möglichkeit für Anleger dar, ihre Vorteile zu liquidieren, wenn auch der Börsenkurs zum Teil einen deutlichen Discount zum Nettoanlagevermögen aufbaute. Auch Fonds, bei denen die Ausgabe neuerlicher Anteile eingeschränkt ist, sind über eine Börse manchmal noch erhältlich. Allerdings: Börsenhandel ist nicht immer günstiger als konventioneller Kauf! Das Argument der günstigeren Kosten ist nicht immer stichhaltig: es fallen Wertpapierhandelsprovisionen bis zu 1% sowie Maklercourtage bis zu 0,08% an - und zwar sowohl beim An- als auch bei Verkauf. Dagegen erfolgte Verkauf von Fondsanteilen über die Fondsgesellschaft in der Regel kostenfrei. Außerdem weisen einige Fonds an der Börse höhere Kurse von bis 2% auf. Berücksichtigt man dann noch Depotgebühren von rund 0,125% pro Jahr, rechnet sich der Börsenhandel von Fondsanteilen besser, wenn man sie bei einem Discountbroker kauft. Da die gehandelten Volumina teilweise gering sind, empfiehlt es sich unbedingt, streng mit Limits zu arbeiten.
Aus Kostengesichtspunkten fahren Anleger am günstigsten, wenn sie Anteile über ein Discountbroker kaufen und dann zum Ende der Anlagedauer an die Fondsgesellschaft zurückgeben. Allerdings verweisen manche Banken auf die Lagerstättenproblematik, die es technisch unmöglich mache. Zum Rückkauf sind Fondsgesellschaften jedoch verpflichtet. Doch in Zeiten in denen die Ausgabeaufschläge zunehmend unter Druck geraten, fährt der Anleger eventuell doch besser bei der Variante ohne Börsenhandel. Ältere Richtlinien sollten dem Verbraucher mehr Schutz bieten, mehr Dokumentation, und gleichzeitig befördern sie auch den Papierkrieg. Basis ist eine EU-Direktive für Unternehmen der Finanzbranche in der EU. Die Direktive dient der Regelung und Organisation von Wertpapierbörsen und den Vertrieb von Wertpapieren durch Finanzdienstleister. In Deutschland etwa setzte die Finanzmarktrichtlinie Umsetzungsgesetz (E.R.U.G) die EU-Richtlinie in nationales Recht um. Das Gesetz trat am 1.11.2007 in Kraft und enthält folgende wichtige Eckpfeiler: Überprüfung von Wertpapiergeschäften auf ihre Eignung für den Kunden - dazu zählt der Fassung der finanziellen Ziele, der Verhältnisse und Erfahrungen der Kunden; Klassifizierung der Kunden in private und professionelle Anleger; ausführliche Produktaufklärung; Offenlegung aller mit dem jeweiligen Produkt verbundenen Kostenprovisionen; Order-Ausführung am günstigsten Handelsplatz; Bestandsprovisionen: Wertpapier -Dienstleistungsunternehmen müssen nachweisen, dass sich durch den Bezug von Bestandprovision der Kundenservice verbessert. Durch das Wertpapierdienstleistergesetz soll die Anlageberatung und die Stärkung des Anlegerschutzes sowie die Offenlegung der Anlageberatungskosten in den Vordergrund treten.
Das" Rückgrat“ jedes Investmentfonds ist eine Kapitalanlagegesellschaft (K. A. G.). Dabei handelt es sich um ein Unternehmen, das einen oder mehrere Investmentfonds auflegen kann. Diese werden häufig auch als Fondsgesellschaften beziehungsweise Investmentgesellschaften bezeichnet. Die Bedingung für die Gründung einer Kapitalanlagegesellschaft (KAG) sind selbstverständlich rechtlich geregelt: in der Rechtsform tritt eine KAG als Aktiengesellschaft oder Gesellschaft mit beschränkter Haftung auf. Sie muss grundsätzlich den Anforderungen von Kreditinstituten entsprechenden und daher die Richtlinien des Kreditwesengesetzes einhalten. Eine KAG hat mindestens zwei Geschäftsführer, die zuverlässig und fachlich geeignet sein müssen. Als Anfangskapital müssen mindestens 730.000 €, bei der Verwaltung von offenen Immobilienfonds mindestens 2,5 Millionen € vorhanden sein. Im deutschsprachigen Raum sind die meisten Kapitalanlagegesellschaftstochtergesellschaften von Banken oder Versicherungsgesellschaften. Im englischsprachigen Raum gibt es auch eine Vielzahl von unabhängigen Fondsgesellschaften. Da es sich bei dem Kapitalstock um das von verschiedenen Anlegern zusammen gesammelte Vermögen handelt, spricht man vom so genannten
"Sondervermögen" und im Allgemeinen werden die Anteilsscheine eines Hauses breit gestreut. Sie werden außerdem steuerlich bevorzugt behandelt. Fonds müssen beispielsweise nicht die Spekulationsfrist für Wertpapiere beachten die bis Ende 2008 für private Anleger gilt, ferner zahlt ein Fonds keine Gewerbesteuer. Die Entwicklung eines Forums steht und fällt mit dem ihm bevorstehenden Fondsmanager. Ihm obliegt die Aufgabe, eine Mindestanlagedauer zu berücksichtigen, er darf bestimmte Grenzen nicht überschreiten, und in bestimmte Vermögensgegenstände wie zum Beispiel Gold oder andere Edelmetalle gar nicht investieren.
Ein Verkaufsprospekts ist so etwas wie das Reklameschild für den Fonds. Es bietet dem Anleger Orientierung und Information darüber, in welchen Branchen der Fonds investiert ist. Durch die Beschreibung der Anlagerichtlinien im Prospekt ist sichergestellt, dass Anleger auch den Fonds kaufen, dessen Anlageausrichtung Ihnen zusagt. Außerdem enthält ein Verkaufsprospekts alle regelmäßigen und einmaligen Kosten im Zusammenhang mit dem Fonds. Im Allgemeinen wird ein Fonds nicht von einem einzigen Fondsmanager, sondern von einem Manager-Team verwaltet. Dies gilt vor allem für breit gestreute Aktienfonds. Ähnlich wie einem Bundeskanzler ist auch ein Fondsmanager für die grobe Aufteilung des Fondsvermögens verantwortlich: Er gibt also wie der Staatschef die Vorgehensweise vor. Für den Anteil, der jeweils einer Region oder Branche zugedacht ist, ist ein auf dieses Gebiet spezialisierter Fondsmanager zuständig. Wertpapieranalysten sind ebenfalls wichtige Informationslieferanten für Fondsmanager und arbeiten ihnen zu.
Für die Mehrheit aller Deutschen ist Immobilieneigentum zahlreichen repräsentativen Umfragen zu Folge nach wie vor der Favorit beim privaten Vermögensaufbau. Dies dürfte sich jedoch insbesondere in den letzten Monaten gründlich geändert haben. Einige Landesbanken und mehrere nationale internationale Großbanken sind durch ihre Investitionen im amerikanischen Immobilienmarkt arg in finanzielle Turbulenzen geraten – um nicht zu sagen, sie haben Milliarden in den Sand gesetzt.
Die Entwicklung der Immobilienmärkte weltweit, insbesondere jedoch in den USA und abgeschwächt auch Großbritannien, hat gezeigt, dass es keine einzige absolut todsichere Geldanlage auf dieser Welt gibt.
Der Trend war bis vor Kurzem jedenfalls jedoch ungebrochen: Mit zunehmendem Alter werden die eigenen vier Wände immer attraktiver.
Dabei geht es nicht nur um die Rendite, die ein Haus oder eine Wohnung bringt.
Wichtiger sind oft psychologische Faktoren. Man will sich "zu Hause fühlen, selbstbestimmt leben können". Wer sich entschieden hat, in Grund und Boden zu investieren, kann zwischen direkten und indirekten Anlageformen wählen. Es muss also nicht unbedingt die selbst genutzte Immobilien sein. Im Rahmen von Immobilienfonds gibt es Möglichkeiten zur Anteilsbeteiligung an anderen Eigentümergenossenschaften oder die indirekte Beteiligung an Immobilienvermögen.
Vorteile: Der Einstieg ist jederzeit und problemlos möglich. Kleinanleger können- außer bei geschlossenen Fonds- jederzeit einsteigen. Auf diese Weise lässt sich bequem investieren. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das Immobilienvermögen nicht nur auf eine Wohnung beschränkt ist, sondern Bruchteile an Dutzenden Gebäuden in verschiedenen Regionen. Die Nutzungsarten beinhalten auch die Bewirtschaftung von Immobilien. Allerdings haben direkt investierte Immobilienfonds auch Nachteile: etwa die Beteiligungskosten, die Ausgabe- und Verwaltungsgebühren, die die Geldanlage erst nach einigen Jahren rentabel machen. So wird bei Anteilen an offenen Immobilienfonds eine im Allgemeinen ein Ausgabeaufschlag von etwa 5% fällig. Wenn nun die Entwicklung des Fonds im ersten Jahr bei etwa 5% liegt, wird praktisch nichts verdient.
Da der Käufer keinen Einfluss auf die Objektauswahl hat oder darauf, ob die Objekte sorgfältig gepflegt werden, bleibt man im Ungewissen über die Wertentwicklung der einzelnen Anlagen, bis ein Gebäude verkauft wird. Diese Entscheidung kann zum Beispiel ein Direktinvestor treffen. Dabei sind zwei Varianten zu unterscheiden: Entweder kauft man eine Immobilie oder man baut eine Immobilie zur Vermietung oder zum
Selbstnutzen. Die Nachteile des Einstiegs in beiden Fällen ist, dass die Rendite sehe, niedrig ist, die Instandhaltungskosten hoch sind, aufwendige Planungen zahlreiche Regeln beim Bau oder Kaufen berücksichtigt werden müssen. Wer sein Eigenheim selbst bewohnen will, ist außerdem weniger mobil zum Beispiel bei der Jobsuche
Wem diese Nachteile jedoch bewusst sind, kann sich über die Vorteile freuen. In der Regel steigt die Lebensqualität in allen Fällen deutlich und wenn die Hypothek abgelöst und das Objekt schuldenfrei ist, ist die selbst genutzte Immobilie eine gute Altersvorsorge. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass ein auf Kredit gekaufte Immobilie die einzige Geldanlage ist, die man nicht nur ersparen, sondern schon während der Sparzeit nutzen, kann - das nennt man wahren Sparerspass!
Wie kann man nun aus den eigenen Ersparnissen Möglichkeiten für die optimale Finanzierungsstrategie erstellen? Dabei gibt es nur einige wenige Faustregeln. Grundsätzlich sollte man wissen, dass Immobilienkredite teuer oder günstig werden durch den effektiven Zins, Tilgungsrate sowie Laufzeit von Zinsbindung und Tilgungsplan.
Grundsätzlich kann man festhalten das, je länger der zinsfreien Kredit fest vereinbart wird, die Zinsen umso höher ausfallen.
Diese so genannte Zinsbindungsfristen können zwischen fünf bis 20 Jahren betragen. Im Umkehr ist der Zins zwar umso geringer, je niedriger die Bindungszeit gewählt wird. Je größer allerdings die Aufträge, desto höher steigen die Zinsen für die Restschuld, nachdem die vereinbarte Frist abgelaufen ist. Je länger die Laufzeit ist, in der Sie den Kredit tilgen, desto höher ist der Gesamtpreis. Je niedriger die Tilgungsrate ist und je länger der Laufzeit, desto geringer sind im Umkehrschluss ihre monatliche Belastungen.
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