Archive for Juni, 2010

Der G-8-Gipfel und eine Spendensammlung

Nachdem der Premierminister Kanadas, Stephen Harper, im Rahmen des G-8-Gipfels in Toronto ein Programm angeregt hatte, die Mütter- und Kindersterblichkeit in der 3. Welt zu vermindern, wurde dies mit bestimmten Spendensummen aus den G-8-Ländern beantwortet: Aus den USA werden hierfür 1,3 Milliarden US-Dollar zur Verfügung gestellt, die Kanadier selbst versicherten, 1,1 Milliarden Dollar ihrer eigenen Währung hingeben zu wollen. Der deutsche Anteil wurde mit 400 Millionen Euro beziffert.

Jedoch die Vereinten Nationen mahnen im Spiegel der bisher erzielten G-8-Gesamtspendensumme in Höhe von 7,3 Milliarden US-Dollar an, dass bei Größenordnungen von mindestens etwa 24 Milliarden US-Dollar bis zum Jahre 2015 erst überhaupt von einem Minimalspendenziel zu sprechen sein könnte. Ziel ist es jedenfalls, so wurde auf dem Gipfel artikuliert, die Todesfälle von Kleinkindern (unter 5 Jahren) in der Dritten Welt bis 2015 um 66,6 Prozent zu reduzieren, die von Müttern um 75 Prozent.

iPhone: Verdeckte Neuigkeiten sickern durch

Das iPhone von Apple, welches bisher durch die Deutsche Telekom AG ausschließlich vertrieben wurde, wird in Zukunft auch von anderen Telekommunikationsbetreibern auf dem Markt angeboten. Eine entsprechende Firma verlautbarte dies gegenüber dem Magazin "Focus" am 27.06.2010. Nämlich der Exklusiv-Vertrag zwischen der Deutschen Telekom AG und der Firma Apple wird nur noch in seiner Laufzeit bis zum Jahr 2011 begrenzt sein; mittels einer Ausstiegsklausel kann die Vereinbarung sogar noch früher ungültig werden. Dann, so der Informant, wird für zwei weitere Firmen der Vertrieb des iPhone möglich, die dies bereits anvisieren. Namen wurden nicht genannt, die beteiligten Firmen kommentierten die Insiderinformationen noch nicht am Wochenende.

Industrienationen einig über Finanzmanagement

Der Gipfel der G 20 im kanadischen Toronto hat sich zur Verminderung der jeweiligen Staatshaushaltsdefizite auf ein konkretes Ziel geeinigt. Die Defizite der Industrieländer sollen bis zum Jahre 2013 nur noch die Hälfte betragen. Nachdem man zunächst die Haushalte konsolidiert haben werde, sei es ein nächster Schritt, ab 2016 die Schulden abzubauen, so hieß es. EU-Kommissionspräsident Barroso kommentierte die (allerdings rechtlich nicht bindende) Selbstverpflichtung der beteiligten Staaten als ein "Minimum". Wie allerdings erstmals festgestellt werden konnte, kam man mit diesen Streckenzielen den Kapazitäten der Einzelländer im Gesamten auf eine ertragbare Weise entgegen. Zumindest offiziell sind somit auf politischer Ebene die Folgen finanzieller Krisenerscheinungen der letzten Jahre fixiert und begrenzt worden.

Goldman Sachs verurteilt

Die Regulierungsbehörde für den Finanzmarkt in der USA verurteilte die Bank Goldman Sachs dazu, knapp 20,6 Millionen US-Dollar an diejenigen zu zahlen, die im Jahre 2005 durch den Zusammenbruch der Bayou Group geschädigt wurden. Goldman Sachs hatte für die Bayou Group in diesem Zusammenhang Geschäfte abgewickelt und habe, so die Finanzbehörde, alle Anzeichen für kriminelle Energie bei dem Partner nicht als solche gewertet und weiterhin im eigenen Vorteil gehandelt.

Goldman Sachs hatte seine Anleger während des zeitlichen Verlaufs der Finanzkrise um mehr als eine Million Dollar betrogen, unter anderem indem sie mit einem anderen Hedgefonds zulasten von Käufern Absprachen trafen.

Euro: Wirtschaft atmet auf

Am frühen Morgen des 24.06.2010 zeigte sich der Euro freundlich gegenüber dem Richtkurs der EZB – auch höher als das späte Devisengeschäft in New York. Am Vorabend bereits erhöhte sich die Währung – die Veränderungen im Vergleich zu Richtwerten, wie sie bei den übrigen Leitwährungen zu beobachten waren, waren als gering zu kennzeichnen. Gegenüber dem US-Dollar galt nun: 1 Euro wird mit 1,2316 gehandelt.

Der trotz allem immer noch schwache Euro kurbelt den Export von Getreide im Bereich der EU an (und somit vor allem den von Deutschland). In vier Wochen beginnt in diesem Jahr die Getreideernte: Bis dahin dürften, so sagt man in Fachkreisen, die Lager geleert sein.

England: Wirtschaft erhält strikten Sparkurs

Der britische Premierminister David Cameron (43) ließ nun, in der KW 25, seinen Sparkurs im Detail verkünden: Die britische Mehrwertsteuer steigt um zweieinhalb Prozentpunkte auf 20; die Kapitalertragsteuer steigt um zehn Prozentpunkte auf 28. Die Einführung einer Bankenabgabe wird 2,4 Milliarden Euro pro Jahr erbringen.

Die Ministerien haben 25 Prozent an Ausgaben zu sparen. Der öffentliche Dienst erhält zwei Jahre keine Gehaltserhöhung; die Körperschaftssteuer senkt sich um vier Punkte auf 24 Prozent. 11 Milliarden Pfund wird eingespart, indem Steuervorteile wegfallen und im Sozialbereich gekürzt wird: Die Mindestrente steigt auf 66 Jahre; Schwangere erhalten keine Einmalzahlung mehr. Auch: Die Queen wird nicht mehr als 7,9 Millionen Pfund erhalten (nicht als einzelne Person, sondern als Gesamtetat für Angehörige und Bedienstete insgesamt).

Ergebnis: Man spart insgesamt 30 Milliarden Pfund; 2015 wird die Staatsverschuldung nicht mehr 10, sondern nur noch 1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes betragen.

Deutschland: Wirtschaft gleitet nach oben

Schneller von der Rezession, als man es erwartet hätte, erholte sich die deutsche Wirtschaft, so prognostizierten zwei Wirtschaftsforschungsinstitute am Mittwoch, 23.06.2010. Noch mit einem Wachstum in Höhe von 1,9 Prozent noch für das laufende Jahr rechnet das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), Essen, nachdem es noch im März von einem Plus in Höhe von 1,4 Prozent ausgegangen war. Für 2011 rechnet mann mit einem Wachstum in Höhe von 1,7 Prozent: Wie das Ifo-Institut mit Sitz in München es sieht, kann die deutsche Wirtschaft 2010 noch mit 2,1 Prozent auch steigen.

Das RWI schätzt als Ursache den Export ein, für den der Welthandelswachstum und die Euroabwertung Faktoren sind. Die Binnennachfrage bliebe gering, sagte das Institut: Die Einkommenssteuer steigt nur wenig sowie die Teuerungsrate ebenfalls: Beides bremst den privaten Konsum. Ebenfalls der Staatskonsum (der 2009 wegen der Konjunkturprogramme stieg), könnte sich noch 2010 erhöhen.

USA: Wirtschaft kämpft

Am 23.06.2010 ließ die Federal Reserve Bank der USA verlauten, den Leitzins auch weiterhin über Monate hinaus niedrig zu halten. Das Zins-Band bleibt somit in einem Bereich lediglich bis zu einem viertel Prozent erhalten und für Experten scheint eine Bewegung erst für 2011 erwartbar. Man vermutet ein Wachstum der US-Wirtschaft in Höhe von 3 Prozent für dieses Jahr; jedoch trotz Arbeitslosenquote von 10 Prozent erfolgt der Arbeitsmarkt langsam – allein aus dem Grunde der Finanzkrise hatten 8,5 Millionen US-Amerikaner ihren Arbeitsplatz verloren. Der Immobiliensektor, der aktuell ebenfalls eingebrochen ist in den Staaten, hat derzeit seinen Tiefpunkt erreicht: An Eigenheimen wurden im Juni ein Drittel weniger gekauft als im Vormonat – der stärkste Absatzrückgang seit Beginn der Datenerhebungen überhaupt.

Frankreich: Ostsee als Investition

Es ist nun besiegelt, dass der französische Energiekonzern GDF Suez bei dem Konsortium der Betreiber anteilig einsteigt, aus denen sich die Ostseepipeline Nord Stream zusammensetzt. Wie am 21.06.2010 verlautete, ist hiermit der fünfte Anteilseigner an der Nord Stream AG vorhanden. Der Energieversorger aus Frankreich kauft, um mit 9 Prozent insgesamt beteiligt zu werden, jeweils 4,5 Prozent an Anteilen von den Gründungsmitgliedern BASF/Wintershall Holding GmbH und E.ON Ruhrgas AG, die jeweils nunmehr 15,5 Prozent halten. OAO Gazprom ist weiterhin mit 51 Prozent größter Anteilseigner; die N.V. Nederlandse Gasunie (ein niederländisches Gasinfrastrukturunternehmen) mit 9 Prozent. Dadurch, dass Frankreich nun auch beitritt, sind nun in der Nord Stream AG drei europäische Länder vertreten, die zusammengenommen 40 Prozent des jährlichen Erdgasverbrauchs in Europa ausmachen.

China: Währung bewegt sich

Wie die chinesische Zentralbank am Samstag, dem 19.06.2010 mitteilte, solle der Wechselkurs der Landeswährung (des Yuan) von nun an flexibler werden. In der Begründung hieß es, das Land nehme bereits beobachtbar seit längerer Zeit in kontinuierlichem Maße an wirtschaftlicher Stabilität zu. Im Juli 2008 war die chinesische Währung an den US-Dollar gekoppelt worden und somit verhinderte man in der Folge zwei Jahre lang eine Aufwertung. Sollte die chinesische Bank dies nun verändern, sieht US-Finanzminister Timothy Geithner darin einen positiven Beitrag zur Weltwirtschaft. Vonseiten Chinas hatte man diese Ankündigung bewusst eine Woche vor dem G-20-Gipfel im kanadischen Toronto platziert.

Nächste Seite »





Search this site





“Domains sind und werden weiter im Wert wachsen,
stärker als jeder Wertgegenstand den die Menschheit je kannte!”
[ Bill Gates – Okt. 2006 ]

Poker Domains



Forex ist riskant!




Sedo - Domains kaufen und verkaufen etracker® Web-Controlling statt Logfile-Analyse

Wie Gut ist dein Pokerface? Ohne einen Pokerbonus hast Du keine Chance, versuche den Partypoker Bonus Code oder versuch Dein Glück mit Titan Poker. Wenn es gegen die Pokerprofis geht, auf jeden Fall den Everest Poker Bonus Code benutzen.