Der G-8-Gipfel und eine Spendensammlung
Nachdem der Premierminister Kanadas, Stephen Harper, im Rahmen des G-8-Gipfels in Toronto ein Programm angeregt hatte, die Mütter- und Kindersterblichkeit in der 3. Welt zu vermindern, wurde dies mit bestimmten Spendensummen aus den G-8-Ländern beantwortet: Aus den USA werden hierfür 1,3 Milliarden US-Dollar zur Verfügung gestellt, die Kanadier selbst versicherten, 1,1 Milliarden Dollar ihrer eigenen Währung hingeben zu wollen. Der deutsche Anteil wurde mit 400 Millionen Euro beziffert.
Jedoch die Vereinten Nationen mahnen im Spiegel der bisher erzielten G-8-Gesamtspendensumme in Höhe von 7,3 Milliarden US-Dollar an, dass bei Größenordnungen von mindestens etwa 24 Milliarden US-Dollar bis zum Jahre 2015 erst überhaupt von einem Minimalspendenziel zu sprechen sein könnte. Ziel ist es jedenfalls, so wurde auf dem Gipfel artikuliert, die Todesfälle von Kleinkindern (unter 5 Jahren) in der Dritten Welt bis 2015 um 66,6 Prozent zu reduzieren, die von Müttern um 75 Prozent.
Comments(0)