Archive for September, 2009

MACD Indikator

Indikatoren erfreuen sich besonders im Forex Trading einer sehr hohen Beliebtheit. Neben den Bollinger Bands ist es vor allen Dingen der so genannte MACD Indikator welcher sich bei den Anlegern eines hohen Ansehens erfreuen kann. Entwickelt wurde dieser Indikator derweil schon im Jahre 1979 von G. Appel der eben zu dieser Zeit den Moving Average Convergence Divergence Indikator, kurz MACD, entwickelte. Das Besondere an diesem Indikator ist nun, dass er sich bestens zum erkennen und anzeigen von Trends eignet welche sich eben jetzt schon anzeichnen. Besonders die Berechnung sieht für die meisten Personen immer etwas kompliziert aus, doch ist diese im Grunde genommen recht einfach. Hierfür zieht man nämlich den exponentiell gleitenden 26 Wochen Durchschnitt vom exponentiell gleitenden 12 Wochen Durchschnitt ab woraus sich eine Differenz ergibt die nun wiederum als so genannte MACD Linie bezeichnet wird. Diese wiederum ist nun auch für den MACD besonders wichtig, wird doch von ihrem Durchschnitt über neun Wochen eine Signallinie gebildet die nun für die Interpretation des Ganzen von sehr großer Bedeutung ist. Steigt nun nämlich die zuvor aus der Differenz erhaltene MACD Linie über die nun erhaltene Signallinie gilt dies als Zeichen für einen ansteigenden Markt also als Kaufsignal. Fällt nun diese jedoch unter die Signallinie so wird genau das Gegenteil damit ausgesagt, weshalb dies dann folgerichtig als Verkaufssignal gewertet und angesehen wird. Im Gegensatz zu anderen Indikatoren hat der MACD jedoch nicht nur eine recht einfache Interpretation als Vorteil, sondern eben auch das er sich bei nahezu jeder Marktlage bestens einsetzen lässt und selbst bei sehr schwankenden Kursen noch sehr gute Vorhersagen tätigen kann.

Marktteilnehmer

Das Mysterium Forex Trading wurde vor allen Dingen deshalb zu diesem, weil in der Vergangenheit nur sehr wenige Marktteilnehmer in diesem Bereich vorhanden waren und hierbei die breite Öffentlichkeit im Grunde genommen Außen vor war. Gründe hierfür gab es sehr viele, vor allen Dingen auch das notwendige Budget für ein erfolgreiches Handeln am Devisenmarkt, welches aufgrund der sehr geringen Kursschwankungen der einzelnen Währungen notwendig war. Gerade aus dem zuletzt genannten Grund hatten sich in der Vergangenheit nur so genannte Institutionelle Anleger und auch Banken aus den Bereichen der Geschäftsbanken und Nationalbanken darin getummelt. Eine Änderung der Marktteilnehmer im Devisenmarkt gab es jedoch Anfang der 90er Jahre als durch das immer stärker werdende Aufkommen und Auftreten so genannter Forex Broker das Forex Mini Trading eingeführt wurde, welches das Agieren und Handeln am Devisenmarkt schon mit einem deutlich kleineren Budget möglich machte. Durch diese Entwicklung lassen sich inzwischen auch die Kleinanleger und Privatanleger unter den Marktteilnehmern am Währungsmarkt finden, wenngleich man eindeutig sagen und festhalten muss, dass die Banken und Institutionellen Anleger immer noch für einen Großteil des Umsatzes verantwortlich sind. Einen großen Unterschied gibt es jedoch bei der Betrachtung der Gründe wieso sich diese Personen und Gruppen am Forex Markt engagieren. Während Private Anleger und Institutionelle Anleger hierbei zumeist nur den eigenen Vorteil in Sachen Gewinn sehen und wollen, nehmen viele Nationalbanken auch deshalb an diesem internationalen Markt teil um die eigene Währung zu schützen und gegen Kursverluste abzusichern. Gerade in wirtschaftlich und politisch unsicheren Zeiten erhöht die zuletzt genannte Gruppe häufig ihr eingesetztes Kapital um eben deutlich stärker den Markt in seiner Entwicklung beeinflussen zu können.

MetaTrader

Gerade beim Thema Forex Trading und der dafür notwendigen Forex Software gehen die Meinung der User doch oftmals auseinander. Einer der Gründe für diese Entwicklung ist jedoch auch, dass durch die unterschiedlichen Entwicklungen der Forex Broker eben ganz unterschiedliche Softwarelösungen entstanden sind die hierbei eben immer für ganz spezielle Kundenwünsche entwickelt und erdacht sind. Doch inzwischen haben sich auch zahlreiche Softwareschmieden diesem Trend und dieser Nachfrage angenommen und eben eigene Softwarelösungen entwickelt. Eine der bekanntesten ist sicherlich hierbei die Handelssoftware mit der Bezeichnung Metatrader, die von der russischen Softwarefirma MetaQuotes Software Corp entwickelt wurde. Dadurch das diese Software sich inzwischen einer sehr hohen Beliebtheit erfreuen kann haben sich viele der großen Forex Broker dazu entschlossen eine Schnittstelle für dieses Programm zu öffnen, so dass eben Kunden auch mit dieser Software arbeiten und traden können. Wichtig ist jedoch immer, dass man sich bei seinem eigenen Broker erkundigt ob eine solche Unterstützung besteht, denn es werden zwar immer mehr Unternehmen die so arbeiten, doch gibt es auch heute noch sehr viele die das Öffnen einer solchen Schnittstelle verweigern für den Metatrader. Der Besondere Vorteil an dieser Softwarelösung ist nun wiederum, dass man ein deutlich größerer Angebot in Sachen Analysen und Research geboten bekommt als bei einer normalen Handelssoftware. Dies hat beispielsweise auch als Grund in sich, dass eben Metatrader auf dem eigenen Rechner installiert werden muss. Wer sich für die Anschaffung dieser Forex Software interessiert sollte auch über ein Windows Betriebssystem verfügen, da dies die Voraussetzung hierfür darstellt.

RSI Indikator

Ein weiterer Indikator der bei den Forex Tradern sehr hohes Ansehen und Vertrauen genießt ist ohne Zweifel der so genannte RSI Index. RSI steht hierbei für die Abkürzung des Ausdrucks Relative Stärke Index, denn genau diese soll dieser technische Indikator eben herausfinden und aufzeigen. Entwickelt wurde der RSI Indikator dabei von W. Wilder der sich nicht hierfür verantwortlich zeigte, sondern darüber hinaus auch noch weitere, andere Indikatoren entwickelte. Interessant in diesem Zusammenhang ist nun jedoch, dass sicherlich ein sehr großer Teil seiner recht hohen Beliebtheit einfach daher kommt, dass die Interpretation des RSI Index wirklich relativ einfach und leicht ist. Der Wertebereich indem sich dieser nämlich bewegt ist von 0 bis 100 definiert, wenngleich besonders die 30, 50 und 70 Prozentmarke eine besondere Rolle genießen und für sich beanspruchen können. Fällt nämlich der Index nun auf einen Wert unterhalb von 30 und erholt sich anschließend  wieder darüber so gilt dies als ein sehr klares Kaufsignal. Ähnlich klar verhält sich die Interpretation jedoch auch im Umgekehrten Fall. Ein Verkaufssignal in Folge des RSI Index erhält man nämlich dann wenn der der Index die umgekehrte Bewegung beim Wertebereich um die 70 Prozent macht. Zudem deutet das Kreuzen der 50er Marke auf einen sich ändernden Markt hin, bei dem man eben etwas mehr Vorsicht bei seinen Entscheidungen wallten lassen sollte. Doch obwohl hierbei eigentlich alles für den Einsatz des RSI Indikators spricht sollte man sich auch seiner großen Schwäche bewußt sein. Wird dieser nämlich in einem Marktumfeld eingesetzt, dass zur Zeit durch sehr hohe Kursschwankungen im positiven oder aber negativen Sinne auffällt, so kann der RSI Index hierbei dann doch gelegentlich Fehlsignale liefern, so dass gerade bei einem solchen Fall der RSI nie alleine den Ausschlag für oder gegen einen Trade geben sollte.

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